Was „Website erstellen lassen“ konkret bedeutet
Eine Website erstellen zu lassen heißt: Planung, Design und Entwicklung werden an einen externen Anbieter übergeben. Der Auftraggeber bringt das Ziel, die Inhalte und den Budgetrahmen. Der Anbieter übernimmt den Rest. Klingt einfach, scheitert in der Praxis aber oft am fehlenden Briefing.
Bei RHEINSPACE zeigt sich: Projekte verzögern sich fast nie wegen technischer Probleme. Sie stocken, wenn Ziel, Zielgruppe und Kernbotschaft vor dem ersten Design-Entwurf nicht klar definiert sind. Ein vollständiges Briefing ist die wichtigste Investition vor dem Start.
Professionelle Website-Erstellung umfasst mehr als Optik. Ladezeit, mobile Darstellung, SEO-Struktur und technische Sauberkeit gehören zum selben Paket. Wer nur ein ansprechendes Design beauftragt, bekommt oft eine Website, die in Google nicht auffindbar ist.
Was vor dem Start geklärt sein muss
- Wofür ist die Website da: Anfragen generieren, informieren oder verkaufen?
- Wer ist die Zielgruppe und was sucht sie?
- Wie viele Seiten braucht die Website mindestens?
- Sind Texte und Bilder vorhanden oder übernimmt das der Anbieter?
Responsive Website erstellen lassen: Warum es heute keine Option mehr ist
Eine responsive Website passt sich automatisch an jedes Endgerät an. Smartphone, Tablet, Desktop: die Darstellung bleibt immer korrekt und lesbar. Das klingt selbstverständlich. In der Realität gibt es noch immer Websites, bei denen das Menü auf dem Handy nicht öffnet oder Texte zu klein zum Lesen sind.
Seit 2019 indexiert Google ausschließlich die mobile Version einer Website. Das sogenannte Mobile-First-Indexing bedeutet: Ist eine Seite auf dem Smartphone langsam oder schlecht dargestellt, rankt sie schlechter, unabhängig davon wie gut die Desktop-Version aussieht. Responsive Design ist damit kein Gestaltungsthema. Es ist ein direkter Ranking-Faktor.
Mehr als 60 Prozent aller Website-Besuche kommen heute über Mobilgeräte. Eine schlechte mobile Erfahrung bedeutet, dass die Mehrheit der Besucher sofort wieder abspringt: ohne Anfrage, ohne Kontakt.
Was bei der Beauftragung zu prüfen ist
Wer eine responsive Website erstellen lässt, sollte konkret fragen: Wird auf echten Geräten getestet oder nur im Browser-Simulator? Seriöse Anbieter zeigen die mobile Darstellung aktiv im Projektverlauf vor, nicht erst nach dem Go-live.
Der Ablauf: Von Briefing bis Go-live
Ein professionelles Website-Projekt läuft in fünf klar definierten Phasen ab. Wer den Ablauf kennt, weiß was wann benötigt wird und warum Verzögerungen fast immer auf Kundenseite entstehen.
Phase 1: Briefing und Analyse (1–2 Wochen)
Der Anbieter lernt das Unternehmen, die Ziele und die Wettbewerber kennen. Geliefert werden: Unternehmensinfos, Zielgruppenbeschreibung, Beispiel-Websites und ein ungefährer Budgetrahmen. Je vollständiger das Briefing, desto weniger Korrekturschleifen später.
Phase 2: Konzept und Seitenstruktur (1–2 Wochen)
Sitemap und Seitenhierarchie werden festgelegt. Welche Seiten gibt es, wie sind sie miteinander verknüpft, welche Inhalte kommen wohin? Diese Phase ist die Grundlage für die spätere SEO-Architektur. Oft entsteht hier ein Wireframe: eine grobe Skizze ohne finales Design, die Struktur und Navigation zeigt.
Phase 3: Design mit Freigabe-Runden (1–3 Wochen)
Das visuelle Konzept entsteht: Farben, Schriften, Layout, Bildsprache. Seriöse Anbieter präsentieren mindestens einen bis zwei Designentwürfe zur Freigabe und gehen erst in die Entwicklung, wenn der Auftraggeber zugestimmt hat.
Phase 4: Entwicklung und Befüllung (2–4 Wochen)
Das freigegebene Design wird in Code umgesetzt. Das CMS wird konfiguriert, bei den meisten professionellen Projekten ist das WordPress. Wer gezielt eine WordPress Website erstellen lassen möchte, findet dazu einen eigenen Artikel mit allen Details zu Ablauf und Kosten. Seiten werden befüllt, Formulare integriert, Funktionen eingebunden.
Phase 5: Testing und Go-live (1 Woche)
Mobile Darstellung auf echten Geräten, Ladezeit, Formulare, DSGVO-Konformität und Browserkompatibilität werden geprüft. Danach folgen DNS-Umstellung, SSL-Zertifikat und Live-Schaltung. Realistischer Gesamtzeitraum für eine professionelle Firmenwebsite: 4–8 Wochen.
Baukasten, Freelancer oder Agentur?
Die Anbieter-Wahl hängt von drei Faktoren ab: Budget, Ziel der Website und was nach dem Launch passiert. Die Entscheidungsmatrix zeigt, welche Option für welche Situation passt.
| Baukasten | Freelancer | Agentur | |
|---|---|---|---|
| Kosten einmalig | 0–500 € | 800–5.000 € | 3.000–15.000 € |
| Kosten monatlich | 15–50 € | variabel | variabel |
| Zeitaufwand intern | hoch | mittel | gering |
| Individualität | gering | mittel | hoch |
| SEO-Fundament | gering | je nach Profi | hoch |
| Laufender Support | keiner | je nach Vertrag | ja |
| Geeignet für | Online-Visitenkarte, kein SEO-Ziel | KMU mit engem Budget, klarem Umfang | KMU mit Wachstumsziel, SEO-Anspruch |
Wann ein Baukasten ausreicht
Baukastenlösungen wie Jimdo, Squarespace oder IONOS eignen sich für einfache Online-Visitenkarten mit unter 500 Euro Budget, ohne SEO-Ziel und ohne individuelle Funktionen. Technisch sind sie limitiert und auf nachhaltiges Ranking kaum ausgerichtet.
Wann ein Freelancer sinnvoll ist
Bei überschaubaren Projekten mit 5–8 Seiten, begrenztem Budget und klarem Umfang ist ein Freelancer oft die richtige Wahl. Wichtig: Referenzen prüfen und vor der Beauftragung klären, wer nach dem Launch für Updates zuständig ist und zu welchem Stundensatz.
Wann eine Agentur die bessere Wahl ist
Sobald die Website Leads generieren oder in Google sichtbar sein soll, empfiehlt RHEINSPACE eine Agentur. SEO-Fundament, technische Sauberkeit und Responsive Design müssen zusammen gedacht werden. Das ist mit drei getrennten Aufträgen kaum zu erreichen. Alle Leistungen rund ums Website entwickeln lassen bietet RHEINSPACE aus einer Hand.
Was es kostet, eine professionelle Website erstellen zu lassen
Eine professionelle Website kostet je nach Umfang zwischen 2.000 und 15.000 Euro einmalig. Angebote deutlich unter 1.500 Euro für eine „professionelle Website“ enthalten fast immer ein eingeschränktes Standard-Theme, kein SEO-Fundament oder versteckte Zusatzkosten. Eine vollständige Aufschlüsselung aller Einzelpositionen nach Website-Typ und Anbieter gibt die Webdesign Kosten Übersicht.
Laufende Kosten, die oft vergessen werden: Hosting ab 15 Euro monatlich, Domain 10–20 Euro jährlich und ein Website Wartungsvertrag ab 50 Euro monatlich für Updates, Backups und Sicherheit.
Worauf es bei der Anbieter-Wahl wirklich ankommt
Die Wahl des richtigen Anbieters entscheidet mehr als das Budget. Ein günstiger Anbieter mit schlechter Ausführung kostet langfristig mehr: durch Nacharbeit, schlechte Performance oder fehlende Auffindbarkeit.
Portfolio und Referenzen
Referenz-Websites direkt im Browser aufrufen, nicht nur Screenshots anschauen. Funktioniert die mobile Darstellung? Lädt die Seite in unter 3 Sekunden? Arbeitet der Anbieter für Unternehmen vergleichbarer Größe oder Branche?
Schriftliches Angebot
Ein seriöses Angebot nennt konkret: Anzahl Seiten, enthaltene Funktionen, Design-Revisionen, Zeitrahmen und Gesamtpreis. Kein Festpreisangebot mit klarer Leistungsbeschreibung ist ein Red Flag. Wie ein Webdesign Angebot richtig gelesen und verglichen wird, zeigt ein eigener Artikel.
Nach dem Launch
Wer macht Updates? Welcher Part kümmert sich um Sicherheit? Und was ist wenn die Seite ausfällt? Diese Fragen sollten vor der Beauftragung geklärt sein, nicht danach. Was nach dem Launch extra kostet und was im Preis enthalten ist, gehört ins schriftliche Angebot.




