Eine Website zum Festpreis klingt nach Planungssicherheit. Ist es auch, wenn das Angebot hält was es verspricht. Das Problem: Viele Angebote tragen den Begriff Festpreis, sind aber strukturell eine Stundenabrechnung mit Kostenlimit. Dieser Artikel zeigt, was ein echter Festpreis enthält, welche Preissegmente 2026 realistisch sind und worauf beim Vergleich von Angeboten zu achten ist.
Was bedeutet Website zum Festpreis wirklich?
Ein Festpreis ist ein verbindlich vereinbarter Gesamtpreis für einen klar definierten Projektumfang. Er ändert sich nicht, solange sich der vereinbarte Umfang nicht ändert.
Der Unterschied zum verkleideten Stundensatz: Manche Agenturen nennen eine Zahl, die auf einer Stundenschätzung basiert. Dauert das Projekt länger als geschätzt, kommen Mehrkosten. Das ist kein Festpreis. Ein echter Festpreis trägt das Zeitrisiko auf Seiten der Agentur, nicht des Auftraggebers.
Die einfachste Prüffrage: „Ändert sich der Preis, wenn das Projekt 20 Stunden länger dauert?“ Bei einem echten Festpreis lautet die Antwort nein.
Wer den Unterschied zwischen Template-Lösungen, Baukasten und individuell entwickelten Websites verstehen möchte, findet eine ausführliche Einordnung im Artikel zu professionellem Webdesign und seinen Optionen.
Festpreis-Pakete von RHEINSPACE
- ✓ 6–8 Seiten, individuell konzipiert
- ✓ WordPress CMS, vollständig individuelles Design
- ✓ Individuelles Layout, starke Typografie, eigene CI
- ✓ SEO-Grundkonfiguration (Meta, Sitemaps, Schema)
- ✓ Responsive: Mobile, Tablet, Desktop
- ✓ Ladezeit-Optimierung (Core Web Vitals)
- ✓ DSGVO-Basis, SSL, Kontaktformular
- ✓ Einweisung in WordPress-Backend
- ✓ 6–8 Seiten, individuell konzipiert
- ✓ Webflow, vollständig individuelles Design
- ✓ Individuelle Animationen & Scroll-Effekte
- ✓ Micro-Interactions & Hover-Animationen
- ✓ SEO-Grundkonfiguration (Meta, Sitemaps, Schema)
- ✓ Responsive: Mobile, Tablet, Desktop
- ✓ Performance-Optimierung (Core Web Vitals)
- ✓ DSGVO-Basis, SSL, Kontaktformular
- ✓ 3 Revisionsrunden inklusive
RHEINSPACE, die Webdesign- und SEO-Agentur aus Düsseldorf, arbeitet ausschließlich mit Festpreisen. Zwei Pakete stehen zur Wahl: Business Premium auf WordPress-Basis ab 6.000 Euro, und Business High-End auf Webflow-Basis ab 15.000 Euro. Kein Stundensatz, kein offenes Budget, keine Nachkalkulation.
Eine vollständige Leistungsbeschreibung beider Pakete gibt es im Artikel Webdesign Angebot: Leistungsumfang und Festpreise.
Festpreis vs. Stundensatz: Was passt wann?
Für Projekte mit definiertem Umfang ist der Festpreis fast immer die bessere Wahl. Der Stundensatz macht in bestimmten Situationen Sinn, vor allem bei laufendem Support oder iterativer Entwicklung.
Was Webdesigner pro Stunde berechnen
Der Stundensatz eines professionellen Webdesigners liegt in Deutschland zwischen 60 und 150 Euro. Agenturen mit eigenem Team rechnen typischerweise 90 bis 130 Euro ab. Freelancer starten günstiger, Spezialisten für UX oder Animationen liegen am oberen Ende.
Ein mittleres KMU-Webprojekt braucht 60 bis 150 Stunden. Bei Stundenabrechnung ergibt das Gesamtkosten von 5.400 bis 22.500 Euro, die erst am Ende des Projekts bekannt sind. In der Praxis bei RHEINSPACE kommen Auftraggeber mit Vorerfahrung aus Stundensatz-Projekten häufig mit Endabrechnungen, die 40 bis 60 Prozent über der ersten Kostenschätzung lagen.
Direktvergleich
| Kriterium | Festpreis | Stundensatz |
|---|---|---|
| Planungssicherheit | Hoch | Niedrig |
| Preistransparenz vor Start | Vollständig | Schätzung, kein Versprechen |
| Kostenrisiko trägt | Agentur | Auftraggeber |
| Geeignet für | Neuaufbau, Relaunch, definierter Umfang | Laufender Support, iterative Entwicklung |
| Empfehlung für KMU | Ja, bei klarem Briefing | Nur für Wartung/Betreuung |
Was muss im Festpreis enthalten sein?
Ein vollständiges Festpreisangebot für eine professionelle Website enthält diese Leistungen ohne Aufpreis.
- Konzept und Seitenarchitektur: Struktur, Inhaltsgliederung, Zieldefinition vor Designbeginn
- Individuelles Design: Eigene Layouts auf Basis der Unternehmens-CI, kein Template-Baukasten
- Responsive Entwicklung: Mobile, Tablet und Desktop vollständig optimiert
- CMS-Einrichtung: WordPress, Webflow oder gewähltes System betriebsbereit eingerichtet
- SEO-Grundkonfiguration: Metadaten, Sitemap, robots.txt, Ladezeit-Basisoptimierung
- Testphase und QA: Browser-Tests, Funktionstests, Performance-Check vor Launch
- Übergabe und CMS-Einweisung: Schulung für die interne Pflege der Website
Was oft nicht im Festpreis enthalten ist
Texte, professionelle Fotos und Videos sind in den meisten Angeboten nicht inklusive. Das ist legitim, muss aber im Angebot explizit benannt sein. Gleiches gilt für Hosting, Domain und laufende Wartung. Laufende Betreuungskosten für eine WordPress-Website liegen typischerweise bei 80 bis 200 Euro pro Monat. Was eine vollständige WordPress-Wartung umfasst, erklärt der Artikel zur WordPress Betreuung.
Was kostet eine Website zum Festpreis 2026?
Die Preisspanne ist groß, weil die Qualitätsspanne groß ist. Folgende Segmente helfen bei der Einordnung.
| Segment | Festpreis | Was dahintersteckt |
|---|---|---|
| Template / Baukasten | 500 bis 2.500 € | Vorgefertigtes Layout, eingeschränkte CI-Umsetzung, begrenzte SEO-Kontrolle |
| Individuelle KMU-Website (klein) | 3.000 bis 6.000 € | Eigenes Design auf Basis CI, WordPress-CMS, SEO-Grundkonfiguration, bis 5 Seiten |
| Individuelle Business-Website (mittel) | 6.000 bis 18.000 € | Vollständige CI-Umsetzung, komplexere Struktur, Microinteractions, Performance-Optimierung |
| High-End mit Animationen | 15.000 bis 45.000 € | Webflow, Animations-Engineering als Designmittel, Scroll-Sequenzen, maximale Markensprache |
| Headless / Enterprise | ab 20.000 € | Individuelle Architektur, API-Anbindungen, hohe Performance- und Skalierungsanforderungen |
Eine vollständige Aufschlüsselung nach Technologie und Umfang findet sich im Artikel zu den Website erstellen lassen Kosten mit interaktivem Preisrechner.
Worauf sollte man bei einer Website zum Festpreis achten?
Nicht jedes Angebot mit dem Label Festpreis hält, was es verspricht. Diese Punkte helfen beim Erkennen eines seriösen Angebots.
Red Flags im Angebot
- Stundenkontingente im Vertrag: Sobald das Kontingent aufgebraucht ist, kommen Stunden dazu.
- Kein schriftliches Briefing-Dokument: Ohne definierten Scope gibt es keinen verlässlichen Festpreis.
- Keine Regelung für Änderungswünsche: Ein gutes Angebot regelt schriftlich was passiert wenn sich der Umfang ändert.
Was ein gutes Angebot enthält
- Konkretes Leistungsverzeichnis mit Lieferobjekten
- Anzahl der Korrekturschleifen pro Projektphase
- Zeitplan mit Meilensteinen und Abnahmepunkten
- Change-Request-Regelung für Umfangsänderungen
- Abnahmeprotokoll am Projektende
Wie man Webdesign-Angebote richtig liest und vergleicht, erklärt der zugehörige Ratgeber-Artikel. Wer direkt beauftragen möchte: professionelles Webdesign bei RHEINSPACE beauftragen.




