Warum WordPress die Standardwahl für professionelle Websites ist
Wer eine WordPress Webseite erstellen lassen möchte, trifft eine der verlässlichsten Entscheidungen im Webdesign. Laut W3Techs (2026) laufen über 43 Prozent aller Websites weltweit auf WordPress. Kein anderes CMS kommt auch nur annähernd an diese Verbreitung heran. Das ist kein Trend, das ist der Industriestandard.
Für Unternehmen hat das konkrete Vorteile: Agenturen, Entwickler und Designer weltweit kennen WordPress. Updates sind regelmäßig. Das Plugin-Ökosystem bietet für fast jede Anforderung eine fertige Lösung. Und wer nach dem Launch den Anbieter wechseln muss, findet problemlos jemanden der die Seite übernimmt.
Was WordPress konkret ausmacht
WordPress selbst ist nur das Grundgerüst. Die Stärke liegt im Ökosystem: Über 60.000 Plugins erweitern die Funktionalität. Yoast SEO und Rank Math sind die führenden SEO-Plugins, direkt im CMS, nicht als nachträglicher Umbau. Page-Builder wie Elementor ermöglichen visuelles Design ohne Programmierkenntnisse. WooCommerce macht aus jeder WordPress-Website einen vollständigen Online-Shop.
Hinzu kommt: WordPress ist Open Source. Kein Vendor-Lock-in, keine monatlichen Lizenzgebühren für das CMS selbst, volle Kontrolle über Code und Hosting.
Wer noch unsicher ist ob WordPress die richtige Wahl ist oder welche Alternativen es gibt, findet im übergeordneten Artikel zum Thema Website erstellen lassen einen vollständigen Vergleich aller Optionen.
Was kostet es, eine WordPress Website erstellen zu lassen?
Die Kosten für eine professionelle WordPress-Website hängen vor allem davon ab, was im Projektpreis wirklich enthalten ist. Drei typische Projekttypen zeigen, was in welchem Budget realistisch zu erwarten ist.
| Projekttyp | Umfang | Einmalig | Monatlich |
|---|---|---|---|
| Dienstleister / Onepager | 1–5 Seiten, Kontaktformular, kein Blog | 2.000–5.000 € | 50–100 € |
| KMU mit Blog & SEO | 8–12 Seiten, Blog, SEO-Setup, 10–15 Plugins | 5.000–15.000 € | 150–250 € |
| Komplexes Projekt | 15–30 Seiten und individuelle Funktion | Ab 15.000 € | 200–500 € |
Szenario 1: Lokaler Dienstleister oder Handwerksbetrieb
Eine saubere Firmenwebsite mit 5 Unterseiten, mobiloptimiertem Design, Kontaktformular und DSGVO-konformem Cookie-Banner kostet bei einer professionellen Agentur 1.500–5.000 € Euro einmalig. Das ist der Einstiegsbereich für solide Arbeit. Enthalten sein sollte: Child-Theme auf Basis eines stabilen Premium-Themes, Yoast SEO konfiguriert, alle Bilder komprimiert und mit Alt-Text, SSL-Zertifikat. Monatliche Betriebskosten: 50–100 Euro für Hosting und Basis-Wartung.
Szenario 2: KMU mit Leistungsseiten und Blog
Das ist der häufigste Projekttyp. In der Praxis bei RHEINSPACE umfasst das 8–12 Seiten, einen vollständig aufgesetzten Blog-Bereich, 10–15 Plugins vollständig konfiguriert (SEO, Performance, Caching, Backup, DSGVO) und eine SEO-Grundstruktur für alle Seiten. Einmalig: 5.000–15.000 € Euro. Monatlich: 150–250 Euro für Wartung und Hosting. Wer hier unter 3.500 Euro ein Angebot bekommt, sollte genau prüfen was darin wirklich enthalten ist.
Szenario 3: Komplexes Projekt
Websites mit individuell entwickelten Funktionen wie z.B. Buchhungssystemen starten ab 15.000 Euro. Dazu kommen WooCommerce-Konfiguration mit Zahlungsanbietern (Stripe, PayPal), Performance-Optimierung für Ladezeiten und strukturierte Daten für Produkte. Monatlich: 200–500 Euro je nach Betreuungsumfang.
Laufende Kosten die oft vergessen werden
Neben den einmaligen Projektkosten kommen regelmäßige Ausgaben dazu, die viele bei der Planung nicht einkalkulieren:
- Hosting: 15–80 Euro monatlich je nach Anbieter und Leistung
- Domain: 10–20 Euro jährlich
- WordPress Betreuung: ab 50 Euro monatlich für Updates, Backups und Sicherheits-Monitoring
- Premium-Plugins: 50–300 Euro jährlich je nach eingesetzten Tools
Eine vollständige Aufschlüsselung aller Webdesign-Kostenarten nach Anbietertyp, Leistungsumfang und Website-Typ gibt die Webdesign Kosten Übersicht.
Der Ablauf: So entsteht eine WordPress Website in 6 Schritten
Ein professionelles WordPress-Projekt folgt einem klar definierten Ablauf. Wer die Phasen kennt, weiß was wann von ihm gebraucht wird, und warum Verzögerungen fast immer auf Kundenseite entstehen, nicht beim Anbieter.
Phase 1: Briefing und Zieldefinition (1–2 Wochen)
Was soll die Website leisten? Anfragen generieren, informieren, verkaufen? Wer ist die Zielgruppe? Welche Seiten sind Pflicht? Je konkreter das Briefing, desto weniger Runden werden später für Korrekturen gebraucht. Gute Agenturen stellen gezielte Fragen und hören zu.
Phase 2: Konzept und Seitenstruktur (1 Woche)
Sitemap und Navigationshierarchie werden festgelegt. Welche Seiten gibt es, wie sind sie miteinander verknüpft, welche Inhalte kommen wohin? Diese Phase entscheidet über die spätere SEO-Architektur. Ein sauber geplantes Konzept spart in der Entwicklung erheblich Zeit.
Phase 3: Theme-Auswahl und Design (1–3 Wochen)
Hier wird es WordPress-spezifisch. Eine professionelle Agentur arbeitet immer mit einem Child-Theme auf Basis eines stabilen Eltern-Themes, oder entwickelt ein komplett individuelles Theme. Wer direkt im Eltern-Theme arbeitet, verliert alle Anpassungen beim nächsten Update. Freigabe-Runden sollten im Angebot klar geregelt sein: mindestens 1–2 Designentwürfe zur Freigabe vor der Entwicklung.
Phase 4: Plugin-Setup und Entwicklung (2–3 Wochen)
WordPress-Seiten brauchen mehr als nur das CMS selbst. Ein professionelles Plugin-Setup umfasst mindestens: SEO-Plugin vollständig konfiguriert (nicht nur installiert), Performance- und Caching-Plugin, Sicherheits-Plugin, Backup-Lösung und ein DSGVO-konformes Cookie-Consent-Tool. Viele Agenturen installieren Plugins und übergeben sie unkonfiguriert. Das ist ein häufiger Qualitätsunterschied.
Phase 5: Content-Einpflege und SEO-Grundkonfiguration (1–2 Wochen)
Texte, Bilder und Medien werden eingepflegt. Meta-Titles und Descriptions werden für alle Seiten gesetzt, interne Verlinkung aufgebaut, Bilder komprimiert und mit sprechenden Alt-Texten versehen. Dieser Schritt wird oft als Extra verkauft. Frag im Angebot konkret nach ob er inklusive ist.
Phase 6: Testing und Go-live (1 Woche)
Mobile Darstellung auf echten Geräten (nicht nur Browser-Simulation), Ladezeit, alle Formulare, DSGVO-Konformität und Browserkompatibilität werden geprüft. Dann: DNS-Umstellung, SSL-Zertifikat aktivieren, Sitemaps bei Google Search Console einreichen. Der Launch ist kein Selbstläufer. Eine strukturierte Checkliste ist Pflicht.
WordPress Website erstellen lassen mit einem Dienstleister: Worauf es bei der Wahl einer WordPress-Agentur wirklich ankommt
Nicht jede Agentur die „WordPress“ anbietet, liefert professionelle Arbeit. Es gibt konkrete WordPress-spezifische Kriterien die vor der Beauftragung geprüft werden müssen: konkrete Red Flags die auf Qualitätsprobleme hinweisen.
Was vor der Beauftragung geprüft werden sollte
Referenz-Websites im Browser aufrufen, nicht nur Screenshots anschauen. Öffne 2–3 Referenz-Seiten der Agentur auf dem Smartphone. Ist die Darstellung sauber? Lädt die Seite in unter 3 Sekunden? Sind die Meta-Titles gesetzt? Das zeigt mehr als jede Präsentation.
Schriftliches Angebot mit konkreter Leistungsbeschreibung verlangen. Anzahl Seiten, enthaltene Plugins, Anzahl Design-Revisionen, Zeitrahmen und Gesamtpreis müssen schwarz auf weiß stehen. „Wird nach Aufwand berechnet“ ist kein Festpreisangebot.
SEO-Grundkonfiguration im Preis klären. Yoast SEO installieren kostet 5 Minuten. Vollständig konfigurieren ist Arbeit. Frag direkt: Sind Meta-Titles, Sitemaps, Canonicals und strukturierte Daten inklusive?
Red Flags die sofort erkennbar sind
Kein Child-Theme. Wer direkt im Eltern-Theme arbeitet, baut auf wackligem Fundament. Beim nächsten Theme-Update sind alle Anpassungen weg. Seriöse Agenturen erklären das proaktiv.
Proprietäre Plugins mit Abhängigkeit. Manche Agenturen setzen Plugins ein die nur über sie erhältlich oder wartbar sind. Das schafft Abhängigkeit. Welche Plugins eingesetzt werden und ob sie nach einem Anbieterwechsel weiter nutzbar sind, gehört ins schriftliche Angebot.
Keine Einweisung nach dem Launch. Eine gute WordPress-Agentur übergibt nicht nur eine fertige Website, sondern zeigt auch wie Texte, Bilder und neue Seiten eigenständig gepflegt werden können. Wer das nicht anbietet, schafft bewusst Abhängigkeit.
RHEINSPACE, die Webdesign- und SEO-Agentur aus Düsseldorf, setzt bei WordPress-Projekten konsequent auf Child-Themes, vollständiges Plugin-Setup und eine strukturierte Übergabe nach dem Launch. Laufende WordPress Betreuung (Updates, Backups, Sicherheits-Monitoring) ist als eigenständige Leistung buchbar, nicht im Projektzwang versteckt.
Alle WordPress Webdesign-Leistungen von RHEINSPACE sind transparent aufgebaut: fester Preis, klare Leistungsbeschreibung, vollständiges Plugin-Setup inklusive.




